Restart in den Ligen des Badischen Handballverbandes

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Die Fallzahlen steigen täglich höher und höher und dennoch wollen die Verbände in Baden-Württemberg die Fortsetzung der Pflichtspiele in den einzelnen Liegen wagen. Es kann niemand mit Sicherheit sagen, ob der Versuch gelingen wird, denn aus allen Sportarten kommen täglich erschreckende Nachrichten. Bei der gerade begonnenen Handball-Europameisterschaft erreichen uns schon seit Tagen Meldungen über neuinfizierte Spieler und dennoch werden die Meisterschaften sogar vor Zuschauern stattfinden. 

In der Badenliga wie auch in der Verbandsliga finden am kommenden Wochenende die ersten Begegnungen nach der Corona-Pause statt und es wird gleich richtig zur Sache gehen. In beiden Liegen werden den Gruppen die Weichen für die Meister- wie auch für die Abstiegsrunde gestellt. In der Gruppe A der BL-Männer kämpfen im Augenblick fünf Teams um den Einzug in die Meisterrunde. Die Fünfergruppe mit dem TV Hartheim an der Spitze liegen aber ganz dicht beieinander, so dass nach den Partien vom Wochenende das Bild sich schon wieder geändert haben kann. 

In der Gruppe B Der Badenliga liegen vier Mannschaften ganz eng beieinander und können sich am Wochenende noch weiter von der hinteren Hälfte absetzen, da sie allesamt gegen diese Teams antreten. Wichtig dürfte die Partie der HSG St. Leon/Reilingen gegen den TV Knielingen sein, denn die Kurpfälzer könnten mit einem Heimsieg den Anschluss zur Spitzengruppe herstellen.

Nicht viel anders sieht das Bild in der Verbandsliga aus. In beiden Gruppen hat es sich in der Hinrunde herauskristallisiert, dass fast jede Mannschaft in der Lage ist die anderen Konkurrenten zu schlagen. Der kommende Spieltag bringt in der Gruppe A das Spitzenduell zwischen Handschuhsheim und Wieblingen, was schon richtungsweisend sein kann.

In der Gruppe B wird die Tabelle von einem Trio angeführt, das am Wochenende zu prickelnden Partien antreten muss. Spitzenreiter Rintheim empfängt die HSG Walzbachtal zuhause und wird sich auf einen heißen Tanz gefasst machen. Die Feldmann-Truppe hat das Ziel noch lange nicht aufgegeben die Meisterrunde zu erreichen. Auf dem zweiten Rang befindet sich im Moment die Reserve des Drittligisten TGS Pforzheim. Die jungen Wilden aus der Goldstadt müssen in der Partie gegen die SG Odenheim/Unteröwisheim höllisch aufpassen, denn die Kraichgauer streben ebenfalls noch die Meisterrunde an. Hochbrisant wird mit Sicherheit auch die Begegnung zwischen dem TV Ispringen und der HSG Ettlingen. In der Tabelle rangieren die „Albtal-Tigers“ zwar vor dem Team aus dem Enzkreis, aber HSG-Trainer Andrej Burlakin wird sich sicher noch an das Hinspiel in Bruchhausen erinnern, als er mit seinen „Tigers“ einen Zittersieg einfahren konnte. Als ehemaliger Coach der Ispringer kennt er die Atmosphäre in der TV Sporthalle sehr gut und wird seine Jungs intensiv auf die Partie vorbereiten. In allen drei Begegnungen steckt sehr viel Brisanz und die eine oder andere Überraschung kann eintreten. 

Bei den Damen gehen es die Teams der Badenliga etwas vorsichtiger an. In der Gruppe A findet nur eine Begegnung statt, während in der Gruppe B vier Mannschaften in das Geschehen eingreifen. In der Verbandsliga/Gruppe A stehen dagegen drei Auseinandersetzungen auf dem Plan, wobei die Teams von der Tabellenspitze als klare Favoriten in das Rennen gehen. In der Gruppe B wollen die Damen der Rhein-Neckar Löwen bei Schlusslicht TG Neureut doppelt Punkten, um weiter in Richtung Meisterrunde schielen zu können. 

Wichtig für die Anhänger der einzelnen Teams allerdings sein, ob sie bei den Spielen in der Halle sein dürfen. Der Badische Handballverband hält sich an die aktuelle Sportverordnung des Landes Baden-Württemberg, das Sportveranstaltungen grundsätzlich weiter zuläßt. 

Zuschauer sind unter Einhaltung der Corona-Regeln zugelassen.„Gemäß der aktuellen CoronaVO der Landesregierung gelten folgende Bestimmungen:

  1. Zugang für Zuschauer und Teilnehmer ab sofort nur mit 2G+, d.h. geimpfte und genesene Personen müssen eine negativen, tagesaktuellen Schnelltest oder einen PCR-Test der nicht älter als 48 Stunden ist vorweisen. Die Tests müssen bei einer offiziellen Teststelle durchgeführt worden sein, eine häusliche Eigentestung ist nicht ausreichend.

     Ausgenommen von der Testpflicht sind:

     – Personen mit Booster-Impfung

     – Personen deren vollständige Impfung nicht älter als drei Monate ist

     – Personen deren genesen Status nicht älter als drei Monate ist.

2.   Schüler unter 18 Jahre gelten aufgrund der Testung in der Schule weiterhin als immunisierte 

      Person. Für sie gilt keine 2G+ Regel.

3.    Jeder Veranstalter ist verpflichtet den Impfnachweis technisch mit der CoVPassCheckApp zu

       prüfen und mit einem amtlichen Ausweisdokument abzugleichen. 

4.     Im gesamten Innenbereich der Sporthallen gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Sonstige 

        medizinische Masken sind nicht mehr zulässig.