Badenliga Damen: SG Heddesheim I bei SG Kronau/Östringen         23:30

0
851
SG Heddesheim
www.sg-heddesheim.de

Trotz Niederlage insgesamt zufrieden ….

Kann man mit dem Auftritt unserer ersten Damenmannschaft beim Tabellenzweiten in Kronau/Östringen sein, sieht man einmal von der Schlußphase der ersten Halbzeit ab, die die Begegnung letztendlich entschieden hat.

Im November vergangenen Jahres war man gegen die junge, kampfstarke Truppe von Beginn an chancenlos gewesen, von Beginn an in Rückstand geraten und hatte sich bei zwischenzeitlich  12 Toren Rückstand am Ende deutlich mit 25:34 geschlagen geben müssen.  Dieses Mal war man von Beginn an sehr präsent, spielte in den ersten 20 Minuten richtig gut mit. Nach dem 1:2 durch Sabrina Edinger Edinger lief man zwar meist einem knappen Rückstand hinterher, aber in der 19 Minute sorgte Eva-Maria Hilderbrand noch einmal für eine 8:9 Führung, es sollte aber einmal mehr für knapp 9 Minuten das letzte Heddesheimer Tor sein. Beate Schaaff, an diesem Tag die beste Heddesheimer Spielerin, sie hielt unter anderem auch fünf Siebenmeter, versuchte zwar größeren Schaden zu vermeiden, aber die Gastgeberinnen nutzten diese Schwächeperiode um über 14:9 bis zur Pause entscheidend auf 17:11 davon zu ziehen.

So musste man in der zweiten Halbzeit einem Rückstand hinterherlaufen. Zunächst bleiben die Bemühungen ohne Erfolg, denn Kronau/Östringenhielt immer wieder erfolgreich dagegen, ab zwischen der 40. Und der 54. Minute legte man sich noch einmal richtig ins Zeug und setzte die Gastgeber noch einmal unter Druck. In der 48. Minute erzielte Simone König per Siebenmeter das 20:23 und man war auf drei Tore dran. Es war jetzt wieder ein Spiel auf Augenhöhe, aber leider gelang es nicht, den Rückstand noch weiter zu verkürzen. Nach dem letzten Heddesheimer Treffer zum 23:26 in der 57. Minute durch Manu Siegel fiel das Endergebnis dann vielleicht doch noch etwas zu deutlich aus, nach der vergeblichen Aufholjagd in der Schlußphase vielleicht aber nachvollziehbar, dass die Konzentration in den letzten Minuten dann etwas nachließ, was der Tabellenzweite dann nutzte und sich die theoretische Chance auf die Meisterschaft zumindest noch für einen Tag offen hielt.

Aufstellung: Beate Schaaff, Veronique Bolleyer, Anja Sachsenmeier, Simone König 6/5, Eva-Maria Hildebrand 2, Sabrina Edinger 5, Anja Beisel, Manuela Siegel 3, Yvone Stöhr, Tanja Werner 1, Franziska Heilmann, Nina Schimmel 4, Katja Welker 1 und Larissa Geißinger 1