Zwei Abschiede, die schwer fallen – Artur Pietrucha und Paul Nonnenmacher hören zum Saisonende auf

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Handballclub Neuenbürg 2000 e.V

Neben den Feierlichkeiten zum geglückten Aufstieg nach dem Spiel gegen die SG Stutensee-Weingarten am Samstagabend stand vor der Begegnung die Verabschiedung zweier verdienter Spieler durch Vorstand Rainer Sorg an. Artur Pietrucha und Paul Nonnenmacher legen nach Ablauf der Saison eine handballerische Pause ein.

Artur Pietrucha kam 2015 vom Landesliga-Team der TGS Pforzheim. Der Rechtshänder konnte hier bereits auf Erfahrungen in der dritten Liga und der Baden-Württemberg-Oberliga zurückgreifen. Schon früh wurde den Zuschauern auf der Neuenbürger Tribüne klar, dass der Rückraumspieler sein Glück nicht über Gewaltwürfe aus dem Rückraum sucht, sondern sich lieber im direkten Duell mit den Gegenspielern durchsetzt. Nach dem Abstieg 2016 in die Verbandsliga blieb Artur mit an Bord, wirkte beim Neuaufbau mit, und übernahm für ein Jahr das Kapitänsamt bei der Buchberg-Sieben. Flexibel einsetzbar in Abwehr und Angriff gelang 2017 als wichtiger Bestandteil des Teams der Wiederaufstieg in die Badenliga.

In den folgenden beiden Jahren stellte Artur die Gegner in der Badenliga des Öfteren aufgrund seiner Spielweise vor unlösbare Probleme, egal ob er von der linken oder der rechten Angriffsseite kam. Darüber hinaus engagierte sich der 32-jährige Pforzheimer auch im Verein und trainierte die männliche A-Jugend.

Ein Jahr vor Artur Pietrucha, also im Sommer 2014, kam Paul Nonnenmacher vom TV Neuthard auf den Buchberg. Vor allem die halblinke Rückraumposition verstärkte der Rechtshänder. Nachdem im ersten Jahr der Klassenerhalt am letzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht werden konnte, stieg man 2016 in die Verbandsliga ab. Auch Paul ging den schweren Schritt mit in die niedrigere Klasse und feierte ein Jahr später den Wiederaufstieg. Vor allem durch kämpferischen Einsatz in der Abwehr und Variabilität im Angriff fiel der Langensteinbacher im Neuenbürger Dress auf.

In der nun endenden Saison war Paul vor allem im Abwehrzentrum gefordert. Hier strahlte er in brenzligen Situationen oft die nötige Ruhe aus. Im letzten Spiel ließ der großgewachsene Rückraumspieler aber auch noch einmal seine Qualitäten im Angriffsspiel aufblitzen. Mit drei Toren innerhalb der letzten zehn Minuten verabschiedete er sich vom Neuenbürger Heimpublikum. Nicht nur auf der Platte zeigte Paul vollen Einsatz. In der Kabine sorgte er als Einheitzer für die richtige positive Stimmung. Als Physiotherapeut brachte er seinen Mannschaftskameraden zudem die ein oder andere bisher unbekannte Kräftigungsübung bei, die am nächsten Tag für Muskelkater sorgte. Paul wird uns aber nicht vollständig verlassen, beim HCN freut man sich, dass er dem Verein in anderer Funktion weiterhin erhalten bleiben wird.

Vor allem menschlich verliert das Team zwei Spieler, die sich tadellos verhalten haben und immer die richtige Einstellung zeigten. Beiden Abgängen wünschen wir nun erst einmal, dass sie die neu gewonnene Freizeit genießen können. Für die Zukunft wünscht der HCN beiden viel Erfolg! Sicher dürfte aber sein, dass Artur und Paul am Samstag die Stadthalle nicht zum letzten Mal besucht haben. 

Am kommenden Samstag werden die beiden noch ein letztes Mal im HCN-Dress auflaufen. Im Derby bei der SG Pforzheim/Eutingen II tritt der HCN zum letzten Saisonspiel an. Unser ganzes Team würde sich über viele HCN-Fans in der Pforzheimer Konrad-Adenauer-Halle freuen, mit dem Derby will man sich gebührend aus der Saison verabschieden. Anpfiff ist am Samstag um 20 Uhr.

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Paul Nonnenmacher (links) und Artur Pietrucha (rechts) verlassen den HCN nach dieser Runde.

Meistertitel der weiblichen B-Jugend krönt Saison der WSG-Jugendmannschaften

Zum Start der Saison 2018/19 gingen die weiblichen Jugendmannschaften des HC Neuenbürg 2000 und der TG 88 Pforzheim gemeinsam als Spielgemeinschaft an den Start. Gemeldet wurden vier Jugendmannschaften. In der A-, B- und C-Jugend konnte jeweils eine Badenliga-Mannschaft gestellt werden, zudem trat eine zweite A-Jugend-Mannschaft in der Bezirksliga an. 

Weibliche A1-Jugend – Eine Saison mit vielen Verletzungssorgen endet mit Platz 6

Die von Gabi Kubik und Marius Kubik trainierte A1-Jugend landete im 9er-Teilnehmerfeld der A-Jugend-Badenliga am Ende auf dem sechsten Tabellenplatz. Kämpferisch konnte der Mannschaft um Kapitänin Jasmin Heilemann zu keiner Zeit ein Vorwurf gemacht werden. Allerdings machten Verletzungen und krankheitsbedingte Ausfälle den A-Jugend-Mädels oft einen Strich durch die Rechnung. So konnte man mit am Ende besser platzierten Gegnern oft lange mithalten, am Ende hatten die Teams auf der Gegenseite aber dann eine breitere Bank und somit noch mehr Kräfte zur Verfügung. Seine volle Leistungsfähigkeit zeigte das Team Mitte November gegen den Tabellenzweiten SG Stutensee-Weingarten. Dem Tabellenzweiten konnten die Kubik-Mädels mit vollem Kader eine von nur drei Niederlagen zufügen.

Profitieren konnten sicherlich die B-Jugend-Spielerinnen wie Anita Sigloch oder Joana Spengler, die aufgrund der dünnen Personaldecke in Verantwortung genommen wurden. Umgekehrt konnten einige A-Jugendliche bereits erste Erfahrungen bei den Damenmannschaften ihrer Stammvereine sammeln. Die im Winter zurückgekehrte Mareike Ast sammelte beispielsweise schon einige Einsätze im TG 88-Drittligateam. Carmen Matijevic und Lea Heilemann zählten zur Stammbesetzung der TG 88-Frauen in der Landesliga. Torfrau Zoe Rittmann und Rückraumspielerin Elena Sigloch waren entscheidend am Aufstieg der Neuenbürger Damenmannschaft in die Landesliga beteiligt.

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Trotz teilweise personell angespannter Situationen verlor die weibliche A1-Jugend nie den Spaß.

Weibliche A2-Jugend – Trotz dünner Personaldecke Bezirksliga-Vizemeister

Trainer Achim Frautz hatte in dieser Saison mehr als einmal mit einem unvollständig ausgefüllten Spielberichtsbogen zu kämpfen. Mehrere Male mussten die A2-Mädels der WSG Neuenbürg/Pforzheim in Unterzahl antreten. Zudem stand dem Coach keine ausgebildete Torhüterin zur Verfügung. Trotzdem ließen sich Trainer und Mannschaft die Stimmung nicht vermiesen. Die Mädels waren trotz der dünnen Personaldecke zu jeder Zeit gut gelaunt. Diese Stimmung übertrug sich auch auf die Eltern auf der Tribüne, die der Mannschaft im Spiel eine zusätzliche Motivationsspritze verpassten.

Insgesamt hatte das Team vier Niederlagen zu verzeichnen, wobei aber zwei auf Spielabsagen aufgrund mangelnden Personals zurückzuführen sind. Im sportlichen Vergleich verloren die Frautz-Mädels nur zu Saisonbeginn gegen die SG Knielingen-Eggenstein und den späteren Meister TG Neureut. Danach folgte keine Niederlage mehr. Die Position im Tor teilten sich zumeist Anna-Lena Neher und Elodie Debair auf. Beide waren aber auch als Feldspielerinnen erfolgreich und zeigten sich in dieser Rolle stets torgefährlich. Vor allem zweitere verwandelte die Strafwürfe sicher. Unterstützung erhielt man zudem von Kathi Schäfer, die mehrmals zur besten Torschützin avancierte, und Anna Weißert aus dem Badenliga-B-Jugend-Kader. Daneben spielte sich Anna-Lena Neher mehr und mehr bei den HCN-Damen ins Team.

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Die weibliche A2-Jugend schaffte es in der Bezirksliga auf den zweiten Platz.

Weibliche B-Jugend – Mit weißer Weste zur badischen Meisterschaft

Die beiden Trainer Sven Sigloch und Meike Sigloch holten in der letzten Saison mit der HCN-C-Jugend den badischen Meistertitel auf den Buchberg. Der Kern des Teams marschierte nun mit den beiden Trainern in die B-Jugend, verstärkt durch Spielerinnen des älteren B-Jugend-Jahrgangs. Im Frühjahr griff man die Qualifikationsturniere für die Baden-Württemberg-Oberliga an. Am Ende scheiterte man knapp an dieser Hürde, war aber automatisch für die Badenliga qualifiziert.

Die Enttäuschung über das nicht erreichte Ziel verfolg schnell, stattdessen setzte man sich neue Ziele. In der Badenliga wollte man in Sachen Meistertitel ein gehöriges Wörtchen mitreden. Zum Saisonstart stand gleich das Derby gegen den Turnerbund Pforzheim an, das mit 24:16 gewonnen werden konnte. Auch die folgenden Spiele konnten deutlich gewonnen werden. Es zeichnete sich schnell ein enger Titel-Zweikampf zwischen der WSG und dem TV Bammental ab. Ins Spitzenspiel Ende Januar in Bammental gingen beide Teams ohne einen einzigen Minuspunkt. Auch diese Herausforderung meisterte die Sigloch-Truppe, ohne Harz gewann man auswärts mit 27:23.

Nachdem beide Teams bis zum neuerlichen Aufeinandertreffen keine Punkte abgaben, stand am vorletzten Spieltag das Endspiel um den badischen Meistertitel an. In der Fritz-Erler-Halle konnten die WSG-Mädels schließlich nach einem deutlichen 34:23-Sieg die badische Meisterschaft feiern. Da man auch die letzte Partie in Nußloch gewann, ging die WSG-B-Jugend mit 36:0 Punkten aus der Saison, alle Spiele konnten gewonnen werden.

Besondere Wertschätzung erhielt die Arbeit der WSG-Trainer durch die Nominierungen von Anita Sigloch und Amelie Lang für die Baden-Württemberg-Auswahlteams beim Deutschland-Cup im Januar. Amelie Kurek – eigentlich noch dem C-Jugend-Jahrgang angehörend – wurde zudem als Nachrückerin nominiert. Anita Sigloch konnte mit dem Team Baden-Württemberg 1 sogar den Länderpokal-Titel feiern. Torhüterin Claire Bäcker zählt zudem zum DHB-Nachwuchskader. Auch im Damenbereich machten einige der Mädels schon ihre ersten Schritte. Beispielsweise gehörte Michelle Flentje schon fest zum Damen-Perspektivteam der TG 88 in der Landesliga.

Durch den badischen Meistertitel qualifizierte sich das WSG-Team auch für den Baden-Württemberg-Pokal, an dem die drei Regionalmeister aus Baden, Südbaden und Württemberg gegeneinander antreten. Die WSG trifft hier am 28.04. auf die TG Biberach und die SG Maulburg/Steinen.

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Die weibliche B-Jugend wurde in der Saison 2018/19 verlustpunktfrei badischer Meister.

Ausblick auf die Saison 2019/20

Nach Ablauf der Saison werden der HCN und die TG 88 Pforzheim wieder getrennte Wege gehen. Die Teams der TG 88 Pforzheim werden an den Qualifikationsturnieren für die neue Runde 2019/20 teilnehmen. Die C-Jugend nimmt die Qualifikation für die Badenliga in Angriff, die B-Jugend wagt einen zweiten Anlauf zur Qualifikation für die Baden-Württemberg-Oberliga. Die A-Jugend will sich für die Badenliga qualifizieren, bei optimalem Verlauf könnte man sogar noch in die Qualifikationsspiele für die Baden-Württemberg-Oberliga einziehen.

BadenMedia Ü30-Fete am 04.05. wieder in der Neuenbürger Stadthalle zu Gast 

Die Original BadenMedia Ü-30 Fete kommt am Sa.04.05.19 wieder in die Stadthalle nach Neuenbürg. Nach den großen Erfolgen der letzten fünf Jahre wird sicherlich auch die sechste Auflage ein Volltreffer. Kult-DJ Andi und RadioDJ Frank Dickerhof (BadenMedia) präsentieren sechs Musikrichtungen in einer besonderen Location.

Feiern und tanzen heißt es zu den heißesten Beats aus den Charts, Dance-Classics, 80er/90er Partyhits, Discofox, Salsa/Latino und Best of Rock. Dass die landesweit erfolgreichsten Partyserie wieder nach Neuenbürg kommt, liegt an der langjährigen geschäftlichen Beziehung der Firma STAR Micronics und dem Eventveranstalter BadenMedia.

Neben dem professionellen Programm dürfen sich die Gäste auf modernste Licht-, Ton- und Videotechnik ebenfalls im XXL-Format freuen. Die BadenMedia Ü-30 Fete wird Woche für Woche seinem Ruf als Publikumsmagnet gerecht, egal ob auf dem Schiff „MS Karlsruhe“, dem Sensapolis Freizeitpark Böblingen oder auch dem Hopfenschlingel Rastatt. Rund einhundert Mal jährlich gilt diese rollende Tanzparty als Publikumsmagnet einer ganzen Generation.

Die Bewirtung der Partygäste wird durch die fleißigen Helfer des Handballclubs Neuenbürg garantiert.  Im Ausschank an der Bar, dem Weinbrunnen und den Theken sind regionale Qualitätsprodukte zu fairen Preisen. Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn 20:15 Uhr, Tickets gibt es an der Abendkasse für EUR 10,00 (BM Club EUR 9,00) Sektempfang für die ersten einhundert Gäste.

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Die BadenMedia Ü30-Party in der Neuenbürger Stadthalle erweist sich Jahr für Jahr als Stimmungsknaller.

Spiele am kommenden Wochenende


Datum, Uhrzeit Heim Gast
Herren 1 – Badenliga Sa, 27.04.19, 20:00h SG Pforzheim/Eutingen II HCN 2000
Herren 2 – Landesliga So, 28.04.19, 18:00h SG HaWei HCN 2000 II
Damen – Bezirksliga So, 28.04.19, 16:00h SG HaWei HCN 2000

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