Auch das zweite Handball-Camp von Karlsruhe war ein Erfolg.

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Karlsruhe (esch). Schon länger werden Versuche unternommen den Handballsport unter den Jugendlichen attraktiver zu machen. Vereine und Verbände arbeiten überall mit qualifizierten Übungsleitern, so dass den jungen Sportlern eine gute Ausbildung garantiert werden kann. Zusätzlich bieten seit Jahren verschiedene Organisationen Handballcamps in den Ferien an, um eine weitere Förderung der heranwachsenden Jungen und Mädchen zu ermöglichen.
In den Osterferien veranstaltete Transfer Sportmanagement in Karlsruhe-Neureut in Verbindung mit dem Hummel-Shop Karlsruhe eine solche Veranstaltung zu der sich 87 Jungen und Mädchen angemeldet hatten. Unter der Leitung von Sandro Catak wurde das Camp schon zum zweiten Mal angeboten, nachdem das Camp im vergangenen Herbst ein voller Erfolg war. „Ich bin vor zwei Jahren nach Karlsruhe zurück gekommen und wollte eigentlich schon immer etwas machen. Ich wollte den Kindern ein Camp anbieten, in dem sie sich zwei Tage einmal richtig austoben können. Die Kinder aus dem Raum Karlsruhe sollte zusätzlich die Chance bekommen für ihren Handballsport etwas dazu zu lernen. Ich hatte das für meine alten Arbeitgeber, die Firma Kempa, schon gemacht und wollte diese Erfahrung nun hier in Karlsruhe einbringen,“ erläuterte Sandro Catak seine Idee, die zu diesem Camp führte. Auch in der Neuauflage war es Catak gelungen ein qualifiziertes und engagiertes Trainerteam für dieses Event zusammen zu stellen. Neben den beiden BHV-Übungsleitern Alexander Brossert und Jonas Ruß war von der Kreisauswahl Karlsruhe Gerrit Kirsch dabei, der von seinem Trainerpartner bei der SG Stutensee, Vedran Djozic unterstützt wurde. Aus dem Raum Schutterwald kam Philipp Duda hinzu, der auch schon viel Erfahrung in der Arbeit mit Kinder mitbrachte. Da für dieses Camp die beiden Sporthallen in Neureut gesichert werden konnte, waren auch ideale Voraussetzungen für den Trainingsbetrieb geschaffen worden.
Die Kinder kamen jedoch nicht nur aus dem Raum Karlsruhe, sondern auch aus dem Umland. Meldungen gingen aus den Kreisen Rastatt, Pforzheim und Bruchsal ein, wobei der überwiegende Teil aus dem Handballkreis Karlsruhe stammte. Es wurde auf eine fördernde und altersgerechte Einteilung geachtet, so dass vor allem auch die Jungs und Mädels davon profitierten, die noch nicht so weit fortgeschritten waren. Beim jetzigen Camp waren etwas weniger Mädchen dabei, die in einer Gruppe zusammen trainieren konnten.
Die Trainer waren am Ende des Camps sehr zufrieden, denn sie konnten in den Einheiten sehr viele Grundelemente des Handballsports den Kindern weitergeben und die haben alles sehr gut angenommen. „Es hat unheimlich Spaß gemacht, obwohl es auch sehr anstrengend war,“ äußerte sich ein zehnjähriger Teilnehmer nach dem Camp. Auch die Eltern waren mit dieser Veranstaltung sehr zufrieden: „Unsere Tochter hat hier sehr viel dazu gelernt. Sie hat im Verein schon gutes Training, aber hat während des Camps noch viele Tipps bekommen, was sie noch besser machen kann,“ erklärte einer der Väter. In den abschließenden Spielen zeigten die jungen Athleten und Athletinnen, dass sie viele Ratschläge der Trainer nun auch umsetzen können. Man sah allen Teilnehmern an, dass sie mit diesem Camp sehr zufrieden waren.
Sandro Catak und seine Crew bestätigten, dass die Kinder mit Begeisterung dabei waren. Sie äußerten sich vor allem sehr positiv über die Einstellung der Kinder, denn es gab an beiden Tagen keinerlei Probleme. Das Sozialverhalten aller Teilnehmer war vorbildlich, so dass man sich in den Übungseinheiten voll und ganz auf den Sport konzentrieren konnte. „Das Camp hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nach der Auftaktveranstaltung war diese Neuauflage ein weiterer Erfolg und macht uns Mut mit der Vorbereitung für das nächste Camp in den Herbstferien zu beginnen. Mit der Unterstützung von Hummel waren wir auch in der Lage den Teilnehmern eine Sporttasche, ein T-Shirt und Socken zu geben, was bei ihnen auch gut angekommen ist,“ zog Catak noch einmal Bilanz.