Final Four der weiblichen B-Jugend am 08. / 09. Juni 2013 in Ketsch

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Final four_plakat_ketsch_2013Mit zwei Siegen hat sich die weibliche B-Jugend  für das in Ketsch stattfindende Endrundenturnier um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

 

Dabei konnte weder der VfL Bad Schwartau, der mit 17:26 (9:15) verlor noch der Frankfurter HC 24:26 (9:13) die Bären gefährden. „Mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen, denn besonders das Spiel gegen den FHC war die erwartet schwere Partie. Aber über das gesamte Wochenende gesehen, haben sich die Mädels das Ticket verdient“, sagte Assistenztrainer Sascha Kuhn nach dem nervenaufreibenden Spiel.

Zwar geht es am Sonntag, den 26. Mai noch zum VfL Bad Schwartau, allerdings hat dieses Spiel nur noch den Charakter eines Freundschaftsspiels, da bereits alle Entscheidungen gefallen sind. „Wir wollen trotzdem mit vier Siegen weiterkommen“, gibt Kuhn die Marschroute klar vor. Gegner im Halbfinale wird der Thüringer HC, der die nicht mehr von der Spitzenposition in der Gruppe D verdrängt werden kann. Für viele Experten wird dieses Vorschlussrundenspiel das vorweggenommene Finale.

Gleich zu Beginn der Samstagspartie gegen die Norddeutschen aus Bad Schwartau wurden die Jungbären ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn der sehr körperbetont spielende VfL bis zum 8:11 (20.) noch in Reichweite war. Doch vor der Pause zogen die Mädels vom Altrhein das Tempo noch einmal an und schafften somit eine komfortable 6-Tore-Pausenführung. Im zweiten Durchgang avancierte Torhüterin Laura Pavic, die neben Josephine Körner zu den Spielerinnen des Tages gehörte, zur Matchwinnerin. In den ersten 17 Minuten der zweiten Halbzeit musste sie nur zwei Mal hinter sich greifen. „Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit das Ding nach Hause gebracht, aber gegen Frankfurt wird das schwieriger“, wusste Trainer Roger Grössl, was auf sein Team zu kommen sollte.

Und Kuhn drückte es sogar noch etwas martialischer aus: „Das wird eine regelrechte Schlacht werden, davon bin ich überzeugt.“ Nach einem guten Ketscher Auftakt (7:4/11.), kam der FHC wieder ins Spiel (8:8/16.). „Wir haben in dieser Phase zu kompliziert gespielt und uns haben die einfachen Tore gefehlt“, haderte Grössl in der Pause. Besserung war aber nach Wiederanpfiff nicht in Sicht, denn obwohl sich die Gastgeberinnen immer wieder absetzen konnten (16:12/32.), fehlte die Sicherheit im Spiel. Dann aber trumpfte Lisa Friedberger groß auf und war letztendlich maßgeblich mit vier Toren in der heißen Schlussphase am Sieg beteiligt. „Unsere individuelle Klasse hat den Erfolg unter Dach und Fach gebracht“, freute sich Kuhn nach der Schlusssirene. Zeit zum Durchschnaufen haben die Spielerinnen allerdings nicht, denn bereits morgen geht der Trainingsalltag weiter. (mjw)

TSG Ketsch: L. Pavic, Dörr; Grössl (12/6), Körner (9), Arnold (4), Fabritz (5), Friedberger (12/2), Schäfer (1), Müller (1/1), J. Pavic, Engelhardt (7), Berg (1), Lemke (1).

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