Hohe Fehlerquote sorgt für Niederlage gegen Horkheim

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 3. Liga  Süd: Rhein-Neckar Löwen 2 : TSB Heilbronn Horkheim 31:37 (19:19)

Die Rhein-Neckar Löwen sind gut ins Spiel gekommen, haben in der ersten Halbzeit eine gute Leistung geboten, standen am Ende aber mit leeren Händen da. Der Handball-Drittligist musste sich dem TSB Heilbronn-Horkheim mit 31:37 (19:19) beugen, weil nach dem Seitenwechsel zu viele Fehler die Hausherren ins Hintertreffen brachten.

Vier Abpraller zu Gunsten der Gäste, einige unnötige Ballverluste der Löwen und zwei Horkheimer „Bauerntricks“ mit daraus erzielten Torerfolgen: Am Ende war die Fehlerquote bei den Löwen einfach einen Tick zu hoch, während der TSB über 60 Minuten stabil agierte und sich kaum Nachlässigkeiten erlaubte. Umso lauter viel der Jubel über den verdienten Sieg aus.

Schreckmoment wegen Göttler

Beide Trainer waren sich deshalb auch in der Spielanalyse einig. Es gab keine zwei Meinungen – und so können die Horkheimer mit ausgeglichenem Punktekonto dem nächsten Spieltag entgegenschauen, während die Löwen beim Gastspiel am Sonntag (16 Uhr) in Waiblingen unter Zugzwang stehen, die nächsten Punkte einzufahren.

Felix Göttler war mit zehn Treffern bester Torschütze auf dem Feld, sorgte aber noch im ersten Durchgang für sorgenreiche Minuten, als er mit schmerzverzehrtem Gesicht humpelnd vom Spielfeld geführt wurde. Doch der 18-jährige Rückraumspieler gab Entwarnung und kam nach dem Seitenwechsel wieder zurück.

Rhein-Neckar Löwen – TSB Heilbronn-Horkheim 31:37 (19:19)

RNL: Gierse, Berghoffer – Messerschmidt, Göttler (10), Lennart Karrenbauer (1), Kunde, Schwarzer (3), Keller (7), Straub, Willner (1), Clarius (3), Krauth (1), Laurin Karrenbauer (1), Kessler (4/1). Trainer: Bossert, Co-Trainer: Billmaier.

TSB: Malek, Buchele – Mönch (7/2), Reichert (3), Brühl (2), Fröhlich (6), Noah Matusik (1), Urban (4), Niklas Matusik (2), Uhl (1), Agner, Rebmann (5), Starz (6). Trainer: Oprea.

Schiedsrichter: Füller/Maass (Neu-Ulm/Holzheim)
Zuschauer: 280 (Trainingshalle Kronau)
Siebenmeter: 2/1:3/2

Quelle: Kai Henninger, Pressesprecher der Junglöwen