Schwerer Auftritt der Junglöwen in der „Hölle Süd“ in Balingen

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SG Kronau/Östringen
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Die ruhigere Phase ist für die SG Kronau/Östringen II nach der deutlichen Niederlage beim TSB Heilbronn-Horkheim fast schon wieder vorbei. Die Mannschaft von Trainer Klaus Gärtner muss am Sonntag auf die Schwäbische Alb reisen.

In Balingen wartet das Perspektivteam des Bundesligisten HBW Balingen/Weilstetten auf die Junglöwen. Die „Junggallier von der Alb“ stehen immer noch mit dem Rücken zur Wand, obwohl sie am letzten Spieltag erstmals wieder richtig aufatmen konnten. Mit dem 34:21 Heimsieg gegen SV Salamander Kornwestheim haben sich die Schützlinge von Trainer André Doster im Abstiegskampf etwas Luft geschaffen. Der HBW hat sich mit dem Erfolg an den „Salamandern“ vorbei gearbeitet und liegt mit nur einem Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf Rang zwölf. Die Doster-Sieben wird alles daran setzen mit dem Aufwind vom Sonntag gegen die Nordbadener sofort nachzulegen.

Seit dem Aufstieg der Junglöwen in die Dritte Liga waren die Auseinandersetzungen mit den Schwaben immer sehr eng. In den sieben Begegnungen gab es vier Siege des Teams aus dem Kraichgau und drei Unentschieden, wobei der Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen zweimal in Balingen und auch zweimal zuhause erfolgreich war. In der Vorrunde setzte sich die Gärtner Sieben in der Stadthalle Östringen mit 30:26 durch, so dass eigentlich wieder ein Unentschieden in Balingen folgen müsste. Der Sport hält sich aber nicht an solche Vorgaben, sondern geht immer seine eigenen Wege. Beide Teams besitzen den jüngsten Kader der Liga, da sie beide sehr viel auf die Nachwuchsarbeit Wert legen. In jeder Saison rücken junge Akteure aus den A-Jugend-Mannschaften in den Seniorenbereich hoch und laufen dann in der Dritten Liga für den Verein auf. Häufig kommen die großen Talente schon in ihrer letzten Jugendsaison im Team der Dritten Liga zum Einsatz, um die ersten Erfahrungen für den Seniorenbereich sammeln zu können.

In der „Hölle Süd“, der Sparkassen-Arena Balingen werden sich die Junglöwen erneut auf eine enge Geschichte einstellen müssen. Die Gärtner-Truppe bereitet sich daher in dieser Woche intensiv auf die Begegnung vor. Sie werden aus der Partie Horkheim ihre Lehren ziehen, damit in Balingen die Fehler nicht noch einmal gemacht werden. Vor allem wird der Fokus auf eine konsequente Abwehrarbeit liegen, um den starken Rückraum der Junggallier nicht ins Rollen kommen zu lassen. Zusätzlich muss die Rückwärtsbewegung verbessert werden, um die schnellen Gegenstöße der Älbler stoppen zu können.

In Heilbronn lief aber auch der Angriff nicht auf vollen Touren, da den Gelbhemden häufig technische Fehler unterliefen und die Chancenverwertung nicht optimal verlief. Diese beiden Baustellen gilt es in der Auseinandersetzung mit den Schwaben zu vermeiden. Die Schützlinge von Klaus Gärtner haben vor der Niederlage in Heilbronn bewiesen, dass sie vor allem in der Offensive effektiver auftreten können. Mit voller Konzentration über die gesamte Spieldauer finden die Junglöwen sicher wieder zu gewohnten Leistungen zurück.