„Albtal Tigers“ gelingt der nächste Schritt in Richtung Aufstieg

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Verbandsliga Herren: TSV Wieblingen – HSG Ettlingen 28:34   (12:16)

Trainer Andrei Burlakin hatte den nächsten schweren Schritt in fremder Halle zu bewältigen und musste sein Team darauf besonders vorbereiten. In der Halle des TSV Wieblingen besteht Harzverbot und das ist eine gewaltige Umstellung für die Spieler. 

Nach einer gewissen Eingewöhnung in der Startphase, in der die Gastgeber mächtig auf das Gaspedal traten und bis zum 3:3 Paroli bieten konnten, zeigten Spielmacher Nick Kusch und seine Kameraden, dass auch aus der Kurpfalz etwas Zählbares mitnehmen wollten. Julian Frauendorff hämmerte seinen ersten von vier Treffern in die Maschen. Ihm folgte Christopher Roth mit seinem ersten Siebenmeter, den er zur Doppelführung im Gehäuse der Heidelberger Vorstädter unterbrachte. Damit war der Motor der „Tigers“ ins Rollen gekommen. Die Abwehr arbeitete sehr stabil und ließ die Gastgeber nicht mehr gefährlich werden. Mitte der ersten Hälfte war der Vorsprung auf 5:10 angewachsen und Trainer Burlakin begann seiner Startsieben Verschnaufpausen zu gönnen. Die „Tigers“ behielten bis zum Pausensignal die Oberhand und gingen mit einer 12:16 Führung in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff übernahmen die Gäste sofort wieder die Kontrolle über das Spiel. Angeführt von Spielmacher Kusch wurden intelligente Angriffe vorgetragen, die immer wieder erfolgreich abgeschlossen wurden. Das vorher viel diskutierte Harzproblem schien Kapitän Philipp Karasinski und seinen Kollegen nichts auszumachen. Mitte der zweiten Hälfte lag der Tabellenführer sicher mit 17:25 in Front und schien alles im Griff zu haben. Doch kam doch noch ein kleiner Bruch in das Getriebe des „Tiger“-Motors. Wie schon im ersten Durchgang wechselte Trainer Burlakin durch, allerdings mit einigen Problemen. Seine Mannschaft leistete sich einige Fehlwürfe und unnötige Ballverluste, sodass die Kurpfälzer mit einem 4:0-Lauf glänzen konnten. Der grüne Karton wurde auf Seiten der Gäste gezückt und die entsprechende Standpauke gehalten. Die Notbremse wirkte, denn Vincent von Witzleben und Jens Reule brachten mit ihren Toren das Schiff wieder auf Kurs. In den letzten fünf Minuten ließ der Spitzenreiter nichts mehr anbrennen und brachte den nächsten Auswärtssieg mit 28:34 sicher nach Hause.

Für den TSV spielten:  Jonathan Zartmann, Sebastian Kaiser  –  Lukas Neuhäuser (2), Felix Merkel (5/2), Christoph Schwartz (3), Andreas Scheuerle (5), Lukas Gaa (1), Lukas Wolf (4), Phil Nitze (1), Alexander Güllicher (3), Nick Busack , Tobias Will (4)

Für die Tigers spielten:  Luis Lagasse, Noah Beckmann  –  Julian Frauendorff (4), Jonas Weiß, Vincent von Witzleben (7), Niko Gerwig, Christopher Roth (2/2), Nick Kusch (5), Lukas Ehrmann (2), Raphael Morisco (1), Tim Siedelmann (6), Jens Reule (5), Sebastian Kunz, Philipp Karasinski (2)