Länderpokal 2016 in der Hauptstadt Berlin

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Die erste Hälfte des Länderpokales in Berlin ist abgeschlossen und endete für die Jungs aus dem Leistungszentrum mit unterschiedlichem Erfolg. In der Gruppe A waren Benedikt Meiser und Luca Schmid mit ihren Verbänden Württemberg und Südbaden am Start. Nach Abschluss der Vorrunde landeten drei Teams mit gleicher Punktzahl ganz vorne und die Tordifferenz musste über die Rangfolge entscheiden. Südbaden musste dann leider mit dem dritten Rang hinter Württemberg und Niedersachsen vorlieb nehmen. Die beiden Junglöwen kamen in ihren Mannschaften zum Einsatz und steuerten mit 17 (Luca) und 14 (Benedikt) Treffer bei.

In der Gruppe D spielte RLP Handball mit Jannis Schneibel und Yessine Meddeb und landeten nur einen Sieg gegen Thüringen. Gegen Schleswig-Holstein, Mittelrhein und Hessen galt es dann Niederlagen zu verkraften. Am Ende rangierten die Pfälzer Jungs mit ihrem Team auf dem vierten Rang in ihrer Gruppe. Jannis und Yessine waren mit 17 und elf Toren die erfolgreichsten Werfer des RLP Handball.

Sieben Junglöwen gehören dem Kader des „Team Baden“ an und schafften es nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen den großen Favoriten Berlin doch noch die Kurve zu kratzen. Landestrainer Dr. Pavol Streicher und BHV-Trainer Markus Baumann stellten in den Partien gegen Brandenburg und Niederrhein ihre Jungs sehr gut ein, so dass beide Begegnungen gewonnen wurden. So wurde das letzte Gruppenspiel gegen Sachsen zum Showdown um den Einzug ins Viertelfinale. Wie schon in den beiden Partien davor, zeigte das Team Baden eine hervorragende Arbeit in der Deckung und hielt den Gegner in der ersten Hälfte bei sieben Toren. Mit dem 7:16 legten die Badener bei Halbzeit schon einen idealen Grundstein für den zweiten Abschnitt. Die Schützlinge von Dr. Streicher ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und landeten auf dem zweiten Platz in ihrer Gruppe. Aber mit der Mannschaft aus Schleswig-Holstein wartete im Viertelfinale ein sehr schwerer Brocken auf die Badener. Die Rangliste der Torschützen im Team Baden führten die drei Junglöwen Benedikt Damm (17 Tore), Kaspar Veigel (15) und Theo Surblys an.

Im Viertelfinale erwiesen sich die Norddeutschen dann als der erwartet schwere Gegner. Das Team von Schleswig-Holstein stützte sich in erster Linie auf Nachwuchstalente der beiden Bundesliga Spitzenteams SG Flensburg-Handewitt und THW Kiel. In der ersten Hälfte hielten die Süddeutschen noch mit und lagen nur 13:9 zurück. Im zweiten Spielabschnitt setzte sich der Favorit dann immer weiter ab und zog mit einem deutlichen 29:17 Erfolg ins Halbfinale. Aus dem Team Baden sorgten Martin Schmiedt, Kapitän der Junglöwen, mit sechs Toren, sowie seine Kameraden aus dem Leistungszentrum Kronau Damm (3), Surblys (4) und Veigel (2) für den Hauptteil der erzielten Treffer.

Team Baden trifft nun in der Zwischenrunde auf Niedersachsen und würde im Falle eines Sieges morgen im Spiel um den fünften Platz antreten.

Das Halbfinale bestreiten am heutigen Nachmittag Berlin und Württemberg, sowie Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.

Wie die restlichen Junglöwen mit ihren Teams noch abschneiden, werden wir weiter berichten.