Badenliga: HCN 2000 erkämpft sich in Leutershausen ein 34 : 34 Unentschieden.

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HC Neuenbürg 2000
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Siebenmeter in letzter Sekunde sichert Punktgewinn für Neuenbürg

Bild 1000 - Maxim Cahn
Maxim Cahn sicherte mit dem verwandelten Strafwurf den Punktgewinn in letzter Sekunde.

In einer torreichen Begegnung trennte sich Handball-Badenligist HC Neuenbürg von der Zweitliga-Reserve der SG Leutershausen mit einem am Ende gerechten 34:34 (19:15)-Unentschieden.

Ein Wechselbad der Gefühle kennzeichnete diese Partie, in der die Enztäler erst in der zweiten Halbzeit so richtig wach zu sein schienen. Im ersten Spielabschnitt konterte das blutjunge, blitzschnell agierende Team von der Bergstraße seinen Gegner ein ums andere Mal aus und kam so mit einfachen Treffern zu einer deutlichen 19:15-Halbzeitführung.

Beim HCN offenbarten die Rückraum-Kanoniere bis dahin Ladehemmungen und einzig Linkshänder Yannik Nölle sorgte mit seinen fünf Treffern neben den beiden guten Torhütern dafür, dass für die Barisic-Truppe noch Hoffnung bestand.

Die Enztäler kamen tatsächlich mit einer besseren Einstellung aus der Kabine und schafften insbesondere dank der Tore von David Mönch und Jasmin Dozic am Kreis Mitte des zweiten Durchgangs erstmalig eine eigene 24:25-Führung. Diese konnte zwar in der Schlussphase auf vier Tore ausgebaut werden. Doch durch Unkonzentriertheiten gelang man sogar nochmals mit 33:34 in Rückstand. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Andy Weiss und Maxim Cahn allein vor dem SGL-Torhüter scheiterten. Letzterem war es schließlich zu verdanken, dass er mit der Schlusssirene vom Siebenmeter-Punkt aus die Nerven behielt. Dennoch zeigte sich HCN-Coach Tomislav Barisic nicht zufrieden mit dem Punkt: „Wir haben innerhalb drei Minuten einen Vier-Tore-Vorsprung verspielt, weil wir uns vorne zu wenig bewegt haben“.

HCN 2000: Kuhl, Handtmann; Weiss 1, Koziol, Mönch 8, Cahn 7/2, Johann 1, Dozic 6, Wowro 1, Nölle 6, T. Broschwitz 2, Raih 2.

Quelle: HC Neuenbürg