Im Breisgau wartet schwere Aufgabe auf die Junglöwen

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Die SG Kronau/Östringen II reist am Samstag in den Süden unseres Landes in den Breisgau, wird aber wenig von der schönen Landschaft zwischen Kaiserstuhl und Schwarzwald mitbekommen. In der Ludwig-Jahn-Halle in Teningen findet um 20.00 Uhr die Begegnung der 3. Liga Süd gegen den Namensvetter aus Köndringen-Teningen statt. Für die Nordbadener wieder einmal eine wichtige Partie, denn sie treffen auf einen Tabellennachbarn, den sie in der Hinrunde besiegen konnten, mit 30:28 allerdings auch sehr knapp.
Für die Gärtner Sieben steht eines der richtig schweren Auswärtsspiele an. Die Südbadener sind eine Heimstarke Mannschaft. In der bisherigen Saison hat die SG neun Partien zuhause ausgetragen und nur gegen den TSV Neuhausen verloren. Die letzte Vorstellung in der heimischen Halle brachte ein volles Haus, denn der Ligaprimus aus Leutershausen war zu Gast. Fast fünfzig Minuten konnten die Schützlinge von Trainer Ole Andersen die „Roten Teufel von der Bergstraße“ in Schach halten und führten teilweise mit vier Toren. In der Schlussphase verloren die SG-ler den Faden und mussten sich letztendlich mit einem 23:23 Unentschieden zufrieden geben. Dieses Spiel hat aber gezeigt, zu welch starker Leistung die Mannschaft fähig sein kann, wenn sie von den eigenen Fans so getragen wird. Die meisten Spiele der Köndringer nahmen einen engen Verlauf und endeten mit knappen Ergebnissen. Nur gegen Konstanz gelang der Andersen Sieben ein Sieg mit mehr als vier Toren Unterschied. Gegen den Tabellendritten Hochdorf und Herrenberg sicherten sich die Südbadener die Punkte mit der geringsten Tordifferenz. Überhaupt scheint das Team aus dem Breisgau sich auf enge Begegnungen zu spezialisieren, denn auch auswärts kassierte es selten eine Klatsche. Ole Andersen vertraut auf zwei sehr starke Torhüter mit dem jungen Ebner und dem erfahrenen Grangé. Im Angriff setzt er vor allem auf den wurfstarken Rückraum mit dem doppelten Felix, Zipf im rechten und Gäßner im linken Rückraum. Der Rechtshänder Gäßner kennt die Nordbadener sehr genau, denn er gehörte in der vergangenen Saison noch zum Kader der Junglöwen. Regie führen im Wechsel Pascal Bührer und Martin Hirling.

Trainer Klaus Gärtner (Foto: cls)
Trainer Klaus Gärtner (Foto: cls)

Auffallend ist, dass in vielen Partien die Statistik wenig Torschützen aufweist. Gegen Leutershausen teilten sich gerademal fünf Aktive der Gelb-Schwarzen die Trefferzahl, überwiegend Rückraumschützen.
Trainer Klaus Gärtner verlangt von seinen Jungs, dass „sie ruhig bleiben und sich nicht von der Hektik anstecken lassen.“ Gegenüber dem letzten Auftritt gegen das Perspektivteam der HBW Balingen/Weilstetten wird es keine Veränderung im Team geben, sieht man davon ab, dass Maximilian Trost nach überstandener Krankheit wieder zur Verfügung steht. „Gegen die körperlich robuste 3:2:1 Abwehr müssen sich meine Jungs besser ohne Ball bewegen und bessere Entscheidungen treffen,“ gibt der Trainer den Junglöwen mit auf den Weg. Bei dem knappen Heimsieg haben die Kraichgauer auch mit viel Geduld ein 30:28 gesichert, nachdem sie zwischenzeitlich sogar mit vier Toren in Rückstand geraten waren. Sicher ist, dass die Gelbhemden im Breisgau wieder eine kompakte und konzentrierte Deckungsarbeit abliefern müssen. Trainer Gärtner erwartet, dass seine Mannschaft in der Partie bei der SG Köndringen/Teningen wieder viel Erfahrung sammeln wird: „Das sind Spiele, die uns weiterbringen.“