Albtal Tigers werden weiter vom Verletzungspech verfolgt

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Badenliga Herren: TSV Knittlingen vs. HSG Ettlingen Albtal Tigers. 35:19 (17:7)

Die Auswärtsaufgabe der „Albtal Tigers“ stand unter der Woche schon unter einem schlechten Stern. Trainer Andrei Burlakin reiste mit einer „Rumpftruppe“ in die Fauststadt und war sich von vorneherein im Klaren, dass die Begegnung einer großen Kraftanstrengung bedurfte. Neben den sechs Akteuren, die auf der Verletztenliste stehen, standen auch noch vier Spieler im Kader, die angeschlagen ins Rennen gingen. Die Vorzeichen waren alles andere als positiv. Die Gastgeber vom TSV Knittlingen hatten weitaus weniger Probleme und waren heiß auf die Begegnung. 

In den ersten Minuten fanden die „Tigers“ noch den Mut in der Offensive dagegen zu halten und gestalteten die Partie ausgeglichen. Die Burlakin Schützlinge hatten aber da schon Probleme Spielertrainer Kai Rudolf in seinem Tatendrang zu bremsen. Im ersten Viertel netzte der Linkshänder aus dem rechten Rückraum gleich fünfmal ein und zeigte den Gästen schon einmal die Grenzen auf. Die neue Formation der „Tigers“ fand keine Einstellung den Angriffsschwung der Hausherren zu bremsen. Nach fünfzehn Minuten lag das Team aus dem Albgau 4:10 zurück. Da die HSG nicht nur Probleme mit den Angreifern des Gegners hatte, sondern fand auch in der Offensive kaum Lösungen gegen die aggressive Deckung des Mitaufsteigers. So gerieten die „Tigers“ immer weiter in Rückstand. Beim Halbzeitpfiff stand ein deprimierendes 17:7 auf der Anzeigetafel. Viel Diskussionsstoff für die mitgereisten Fans der HSG.

Schon die ersten Minuten nach Wiederanpfiff dämpften die Hoffnung der „Tiger Fans“, dass ihr Team zu einer Leistungssteigerung fähig sein könnte. Das Team aus dem Enzkreis nahm den Fuß nicht vom Gaspedal, sondern hielt den Druck auf die Abwehr der Gäste weiter hoch. Angetrieben von Kai Rudolf gaben die Gastgeber in Angriff und Abwehr eine geschlossene Mannschaftsvorstellung. Selbst als Trainer Rudolf in der 2. Halbzeit vermehrt seine Leute von der Bank brachte, eröffneten sich für Ettlingen nicht mehr Chancen. Ein gewissenhafter Beobachter der Burlakin Sieben musste allerdings erkennen, dass aus dem eingesetzten Kader  an diesem Abend nicht mehr erwartet werden konnte. Knittlingen fiel es nicht sonderlich schwer den Vorsprung von zehn Treffer bis Mitte des zweiten Durchganges zu halten. Im letzten Viertel legten die Hausherren noch eine Schippe drauf und bauten den Vorsprung bis zum Ende auf 35:19 aus. Dabei legte der TSV noch einen 10:4 Lauf auf das Parkett.

Die HSG Ettlingen rutschte durch diese deftige Niederlage an das Tabellenende. Trainer Burlakin kann nur hoffen, dass die Verletztenliste endlich beginnt abzunehmen. Für die Albtal-Tigers bleibt natürlich die Hoffnung, dass mit Beginn der Rückrunde im Januar der Mannschaft das geplante Personal dann zur Verfügung steht.

Fotos aus der Partie TSV Knittlingen vs HSG Ettlingen Albtal Tigers (Fotos: cls)

Für den TSV spielten:  Marius Gabel, Pascal Duck – Kai Rudolf (16/2), Alex Hager (1), Georg Karn (3/1), Sakda Choetchim (3), Petar Petricevic (2), Robin Petersen, Janis Weber (1), Michael Hörandel, Patrick Cuturic (1), Lukas Gerdon (5), Maximilian Fröhle (2), Ivan Tosino (1)

Für die HSG spielten:  Luis Lagasse, Florian Steinbach – Yannik Espe, Vincent von Witzleben (2), Nico Baumann (5), Dirk Ibach, Dominik Grosshans (1), Maik Bratschke (2), Tobias Broschwitz (1), Sebastian Kurz, Johannes Milbich (5/3), Tim Siedelmann (3), Martin Gladitsch