Im Derby gegen Heidelsheim/Helmsheim wäre auch eine höhere Niederlage möglich gewesen

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SG Stutensee-Weingarten
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Badenliga Männer: SG Heidelsheim/Helmsheim  –  SG Stutensee-Weingarten  28:25 (15:11)

 

Das Derby zwischen dem Tabellenzweiten der Badenliga, der SG Heidelsheim/Helmsheim und dem Sechsten SG Stutensee-Weingarten nahm einen etwas eigenartigen Verlauf. Im ersten Viertel agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe und es gelang den Hausherren zu keinem Zeitpunkt sich entscheidend abzusetzen. Obwohl die Truppe von Trainer Steffen Bechtler die Aufgabe in Bruchsal erneut mit einem Minikader bewältigen musste, blieben die Gäste dem Favoriten ständig auf den Fersen. Die Schützlinge von Trainer Sandro Catak nutzten im zweiten Viertel die Überzahlgelegenheiten eiskalt aus und bauten in dieser Phase den Vorsprung zwischenzeitlich auf vier bzw fünf Tore aus. Vermerken darf man allerdings, dass dem Tabellensechsten eine Vielzahl an technischen Fehlern unterliefen, die zu unnötigen Ballverlusten führten. In der Rückwärtsbewegung war die SGSW nicht mehr schnell genug, so dass Torhüter Pascal Duck eine Menge an Gegenstößen auf sich zukommen sah.  Zur Halbzeit hatte sich die SGHH einen Spielstand von 15:11 erarbeitet und sah dem zweiten Durchgang erleichtert entgegen.

 

Die Anfangsphase nach dem Seitenwechsel verlief für die Gäste alles andere als nach Wunsch. Anscheinend war dem Schiedsrichtergespann die Bank von Steffen Bechtler zu leer, denn sie sorgten mit seltsamen Zeitstrafen dafür, dass in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff dort ein reger Betrieb entstand. Im zweiten Durchgang erhielten die Gäste fünf Zeitstrafen, obwohl für den Betrachter die Aggressivität auf beiden Seiten gleich hoch war, während die Catak Truppe mit einer Strafbank wegkam. Die Hausherren wussten den Vorteil der Überzahl sicher zu ihren Gunsten zu verwenden und zogen in diesem Abschnitt auf 22:13 davon. Ab Mitte der zweiten Hälfte brachten die Bechtler Schützlinge wieder mehr Ruhe in ihr System und knüpften allmählich an die Leistung aus der Startphase an. Angeführt von Linkshänder Kai Rudolf setzte die SGSW zur Aufholjagd an. Die Bemühungen der Spielgemeinschaft aus der Hardt wurden dadurch erleichtert, dass die Catak Sieben deutlich das Tempo aus ihren Aktionen nahm. Nach sechzig Minuten betrug der Vorsprung des Tabellenzweiten nicht acht oder neun Treffer, sondern nur noch drei, was insgesamt für die Gäste schon freundlicher aussah. Mit dem Endergebnis von 28:25 waren Spielmacher Stefan Jochim und seine Kameraden letztendlich zufrieden.

Bei der Bechtler Truppe war deutlich zu erkennen, dass man mit solch einer dünnen Auswechselbank nicht in jeder Partie an das persönliche Limit gehen kann. Für den einen oder anderen Athlet wird es gut sein, dass die Runde dem Ende entgegengeht. Am Sonntag, 07. April empfängt die SG Stutensee-Weingarten im Nachbarschaftsduell die TSG Wiesloch. Die Begegnung gegen die Kurpfälzer wird um 18:00 Uhr in der Walzbachhalle angepfiffen.

 

 

Für die SGHH spielten: Bastian Boudgoust, David Krypczyk – Sedric Dietz (1), Magnus Metzger, Jakob Steinhilper (2), Philipp Karasinski, Benjamin Boudgoust (1), Stephan Keibl (6), Andre Ockert (4), Jascha Lehnkering (2), Maximilian Strüwing (6/4), Matthias Junker, Michael Förster (6/1)

 

Für die SGSW spielten: Pascal Duck, Sascha Helfenbein – Kai Rudolf (10), Max Waltert (4), Vedran Dozic (1), Max Weickum (2), Justus Bieberstein (2), Stefan Jochim, Nils Pollmer (3), Tim Kaupa, Marvin Kikillus (3/1)