HSG St. Leon/Reilingen – TSV Amicitia Viernheim 21:41

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TSV Amicitia Viernheim

Mit 41:21 (22:7) haben die Badenliga-Herren des TSV Amicitia Viernheim ihr Auswärtsspiel bei der HSG St. Leon/Reilingen gewonnen. Von Beginn an hatte die Schmitt-Sieben die Partie voll im Griff. Die Abwehr ließ dem Gegner kaum Luft zum Atmen und wenn doch mal ein Wurf auf das Viernheimer Gehäuse kam, war Torhüter Ruven Dietrich, der eine klasse Partie ablieferte, zur Stelle. Nach fünf Minuten lag der TSV Amicitia mit 6:0 in Front und der Trainer der Gastgeber war früh zu einer ersten Auszeit gezwungen. Doch danach bot sich ein unverändertes Bild. Viernheim war hellwach, die Abwehr stand bombensicher und jeder Ballgewinn wurde mit Tempohandball in eigene Torerfolge umgewandelt. Die logische Konsequenz war die 10:1-Führung für Viernheim.

Viele Viernheimer Handballfans erinnerten sich an das Spiel in der Hinrunde bei der TSG Ziegelhausen, als man ebenfalls in dieser Höhe führte und am Ende noch verlor. Im Spiel in der Reilinger Fritz-Mannherz-Halle zeigten alle Viernheimer Spieler durchgängig eine hochkonzentrierte und beeindruckende Leistung. Beim Stand von 13:3 lag man erstmals mit zehn Toren in Führung, doch der Torhunger von Jost, Gunst und Co. war noch lange nicht gestillt. Unaufhörlich legte der TSV Amicitia nach. Beim 19:5 zeichnete sich das Debakel für die Gastgeber ab. Angetrieben von Jost und Gunst zeigten die Viernheimer Spieler ihr Können. Auch von Siebenmeterpunkt konnte man überzeugen, hatte man doch gerade hier in letzter Zeit kläglich versagt. Andre Kuhn verwandelte alle fünf zugesprochenen Strafwürfe.

Beim Seitenwechsel führte Viernheim mit 22:7. An eine derart deutliche Führung zur Pause konnte sich keiner der erneut zahlreich angereisten Viernheimer Fans erinnern. Die Blicke der Viernheimer Fans waren schon etwas seltsam und irgendwie traute man seinen Augen nicht, denn schließlich kämpft der Gegner gegen den Abstieg und man hatte doch deutlich mehr Gegenwehr erwartet. Auch die Tatsache, dass ohne Harz gespielt werden musste, schien Viernheim an diesem Abend nicht aufzuhalten.

Nach dem Seitenwechsel machte Viernheim da weiter, wo man aufgehört hatte. Die Trainer Schmitt und Ritter schafften es offenbar, die Konzentration in der Pause hoch zu halten. Beim Stand von 31:11 lag man gar mit 20 Toren Unterschied in Front und konnte diese Führung nicht nur halten, in der Folge sogar noch zum 38:15 und 40:17 ausbauen. Erst in den letzten fünf Minuten ließ der Druck der Viernheimer etwas nach und die Gastgeber konnten zum Endstand von 21:41 verkürzen. Durch diesen Sieg kletterte das Team auf Platz fünf, wahrlich eine beachtliche Leistung, wenn man das große Verletzungspech der gesamten Saison bedenkt. Beim Spiel in Reilingen fehlten mit Tunkl, Fischer und Daunke immerhin wiederum drei Stammspieler.

HSG St. Leon/Reilingen : TSV Amicitia Viernheim 21:41 (7:22)

Kader TSV Amicitia: Ruven Dietrich (1.-60.), Niki Hoffmann, Lars Heckmann (1), Philipp Bernhardt (3), Fabian Markert (3), Philipp Zöller (2), Jan-Axel Jost (10), Andre Kuhn (5/5), Christian Peiter, Philipp Gunst (9), Denis Markert (4), Nils Peiter (4)

Spielverlauf: 0:6, 1:10, 3:14, 5:19, 7:22 / 9:24, 11:31, 14:35, 15:38, 17:40, 21:41

Quelle: www.handballinviernheim.de/