SGL-Vorstand erwartet Reaktion – Wiedersehen mit alten Bekannten

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SG Leutershausen
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Büßecker: „Haben etwas gut zu machen“

Hirschberg. (msc) Die SG Leutershausen auf dem vorletzten Platz der dritten Liga Süd: Dieses ungewohnte Bild gab es nach dem ersten Spieltag in der neuen Saison. Schuld daran war der Rivale SG Nußloch, der im Derby mit 28:23 gewann und zwei Punkte aus der Heinrich-Beck-Halle entführte. Am Sonntag, vier Tage vor Heiligabend, haben die „Roten Teufel“ die Gelegenheit, sich für die Schmach zu revanchieren. Bereits in der letzten Saison elektrisierte das Duell die Region, Titelverteidiger Leutershausen gelang nur ein Last-Minute-Zähler gegen den Vizemeister aus Nußloch. „Wir haben etwas gut zu machen“, weiß auch Vorstand Jörg Büßecker: „letztes Jahr waren wir dort über 50 Minuten gut, haben dann den Sieg durch eigene Fehler verschenkt.“ Er fügte kämpferisch an: „Ich gehe von einer Reaktion aus.“ In der Olympiahalle erwartet die Fans neben einem spannenden Derby auch das Duell zweier Topteams: Seit dem dritten Spieltag befinden sich beide Teams permanent unter den Top-Fünf. Erst am letzten Spieltag nahmen die Rothemden der SGN den zweiten Rang ab, ein mickriges Pünktchen trennt die Teams aktuell.

Doch auch außerhalb der Tabelle könnte die Nähe kaum größer sein. Es ist ein Duell, indem sich viele ehemalige gegenüber stehend: Philipp Müller, dessen Leutershausener Spitzname „Mitch“ sich inzwischen auch in der Olympiahalle durchgesetzt hat, Simon Kuch, Robbie Sowden, Sebastian Körner, Max Schmitt – die Liste ist lang. „Ehemalige Leutershausener? Da gibt es schon einige, gerade Mitch und Simon waren lange bei uns“, freut sich Büßecker auf das Wiedersehen: „Die Vorzeichen stehen auf ein hochemotionales Derby.“ Von den Rot-Weißen kennt es zumindest Mark Wetzel, das Trikot der SG Nußloch überzustreifen. Doch auch ohne ehemalige Nußlocher wäre der SGL die Stärke des Gegners klar. „Zu Hause, mit den eigenen Zuschauern im Rücken, wird die SG hochmotiviert sein“, analysiert Büßecker. Das eigene Team ist jedoch ebenfalls bestens in Stimmung: „Wir sind bis dato zufrieden mit der Hinrunde, jetzt kommt das erste Rückrundenspiel.“