TVG am Samstag gegen den TSV Rödelsee gefordert

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TVG Großsachsen

„Das war nichts, gar nichts“, wenigstens nach dem Spiel waren sich Trainer, Spieler und Fans einig. Der TVG hatte gerade mit 20:28 beim Tabellenletzten VTZ Saarpfalz verloren und sich damit vor der Heimpartie gegen den TSV Rödelsee kräftig unter Zugzwang gebracht. Beide Mannschaften haben ein 4:8 Punktekonto und belegen Platz 11 und 12 der Tabelle. Verlieren also verboten, und das gilt für beide Seiten.                                                Der Aufsteiger aus der Bay. Oberliga hat mit Heimsiegen gegen Balingen und Vorjahresmeister TSV Friedberg schon gezeigt dass auch in Liga 3 mit ihm zu rechnen ist. Wie beim TVG will es aber bisher auswärts nicht laufen und so hofft man auf die Wende bei einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Vergangen Samstag zog man mit 23:25 im Unterfrankenderby gegen Tabellenführer HSC Bad Neustadt knapp den Kürzen und das obwohl Routinier Bostian Hribar nach einem Kopftreffer bei einem Siebenmeter bereits in der 7. Minute mit Rot des Feldes verwiesen wurde. Der ehemalige slow. Nationalspieler hat in Großwallstadt, Hildesheim und Dormagen schon kräftig Bundesligaerfahrung gesammelt und ist seit Sommer so etwas wie der Leitwolf des Teams. 1,91 m misst der 35 Jahre alte Linkshänder ist aber mit diesem Gardemaß bei weitem nicht der Größte seines Teams. Im linken Rückraum sorgt Jan Kästner für Gefahr und der überragt mit 1,99 m so ziemlich alle. Das Problem für den Gegner ist das Jan Kästner nicht nur groß ist, er trifft auch. In den bisher sechs gespielten Partien traf er 39-mal ins Schwarze, was einen Schnitt von 6,5 Toren pro Spiel macht. Also wieder Schwerstarbeit für die Defensivreihe der „Saasemer“. Wie bereits mehrfach erwähnt liegt beim TVG aber da nicht das Problem. Die große Baustelle befindet sich im Angriff, dort will einfach nichts zusammen laufen und so stellt man den schlechtesten Angriff der 3. Liga, ein Umstand an den man sich in Großsachsen erst noch gewöhnen muss, war das Problem doch früher eher umgekehrt. „Dass die neuen Laufwege noch nicht jeder verinnerlicht hat, das verstehe ich in unserer Situation. Aber die techn. Fehler kann und will ich nicht akzeptieren. Ich kann von einem Drittligaspieler schon erwarten das er einen Pass über 3 m fehlerfrei hinbekommt“, ist Trainer Andrei Siniak immer noch etwas angefressen vom Sonntag. „Wir wissen das wir am Sonntag fast alles falsch gemacht haben was man falsch machen kann. Wir haben viel gut zu machen und das werden wir am Samstag auch. Dann werden die Fans in der Sachsenhalle einen anderen TVG sehen“, blickt Kapitän Tobias Kohl nach vorne. Hinter den Kulissen hofft man dass die Spielberechtigung für Simon Spilger bis Samstag vom DHB eintrifft, dann kann die Neuverpflichtung gleich mal sein Heimdebüt geben.

Samstag 12.10.2013 20 Uhr TVG Großsachsen-TSV Rödelsee, Sachsenhalle

Quelle: TV Großsachsen