Wie gewonnen so zerronnen – TVI muss sich nach unten orientieren

0
654
TV Ispringen
http://www.ispringer-handballfreunde.de

Von Beginn der Saison an war klar, dass der TVI dieses Jahr kleiner Brötchen backen muss. Wie klein wurde am vergangenen Sonntag in Forst offenbart. Nach einer, vor allem nach der starken Vorstellung gegen Liholi, unerklärlich schwachen Vorstellung unterlag man nahezu chancenlos beim TV Forst.
Natürlich hatte unter der Woche auch wieder das Verletzungspech in Ispringen gewütet. Sören Apelts Fußverletzung hat sich als äußerst kompliziert herausgestellt, er wird mehrere Wochen ausfallen. Ebenso ist Andi Schneider, der zuletzt gegen LiHoLi mit acht Toren glänzte, aufgrund eines Fersensporns auf unabsehbare Zeit außer Gefecht. Marvin Härter konnte aus privaten Gründen die Reise nach Forst ebenfalls nicht antreten. So standen Lothar Johann lediglich 9 Feldspieler zur Verfügung, von denen Kevin Reich eigentlich aufgrund einer Grippe nicht einsatzfähig war. Dennoch hielt man zu Beginn der Partie trotz einer mehr wie löchrigen Defensive eine 8:7 Führung, ehe man zwei Konter leichtfertig vergab und auf einmal mit 8:14 im Hintertreffen lag. Bis zur Pause verkürzte man immerhin noch auf 12:16, dennoch waren die Hoffnungen der mitgereisten Ispringer Fans zu diesem Zeitpunkt bereits äußerst gering. Doch nach dem Wechsel riss sich die Mannschaft dann am Riemen. Deutlich verbessert in der Defensive und konsequent beim Abschluss drehte der TVI die Partie zu einer 23:21 Führung. Dann allerdings folgte wieder der totale Ausfall. Ideenlos im Angriff und löchrig in der Abwehr machte man es dem Gastgeber leicht, selbst wieder die Kontrolle über die Partie zu übernehmen. Ganze zwei Treffer gelangen dem TVI in den letzten 15 Minuten, wodurch der TV Forst zu guter Letzt einen deutlichen Sieg bejubeln durfte. So wurde es nichts mit dem erhofften Aufschwung und der TVI muss sich in den kommenden Spielen gegen Pforzheim und Stutensee deutlich steigern, um in der Tabelle nicht in die hinteren Regionen durchzurutschen. Außerdem wünschte man sich einfach mal ein bisschen weniger Verletzungssorgen.

Lobenswert lediglich der Aufritt von Nico Müller, der auf Rechtsaußen eine sehr gute Quote hatte und über 60 Minuten zu überzeugen wusste.

Quelle: TV Ispringen