Badenliga: Mit letzter Kraft in die Winterpause gerettet

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TV Bretten

Handballer bleiben zuhause weiterhin siegreich

Wenn die Handballer des TV Bretten das Spiel so durchgezogen hätten, wie sie es begonnen haben, wäre wohl ein Rekordsieg herausgesprungen, aber leider dauert ein Spiel 60 Minuten und dann spielt auch noch der Gegner mit. So war es dann am Ende noch einmal eine richtig spannende Angelegenheit, bevor man in die wohlverdienten Weihnachtsferien durfte.

Gleich von Beginn an machte der TVB richtig Druck und nach Treffern von Schwarz, Heiß, Eickmeier, Langjahr und Miler zog man recht problemlos auf 6:2 davon. Hinten stand man wieder einmal solide und Eitel fischte die verbleibenden Würfe. Bis zur 18. Minute baute man den Vorsprung auf 10:4 aus, ehe es zu einem leichten Bruch im Spiel kam. Zwar konnte die TSG nicht wirklich aufholen, aber der TV Bretten tat sich im Angriff sehr schwer und nahm unzählige überhastete Würfe, von denen nur wenige den Weg ins Tor fanden. Beim Pausenstand von 14:10 war man sich darüber einig, dass das noch ein hartes Brot für die Brettener werden würde.

Zu Beginn der zweiten Hälfte geriet man in doppelte Unterzahl, was Wiesloch entsprechend ausnutzen konnte und auf 16:15 herankam. Die sonst so sichere Abwehr bot einige Lücken und man machte es dem ins Tor gewechselten Pascal Fuchs unnötig schwer. Im Angriff waren fast nur noch Eickmeier und Heiß auf Brettener Seite präsent, während man dem Rest die Verunsicherung und die Müdigkeit deutlich anmerkte. Wiesloch glich schließlich zum 19:19 aus und war drauf und dran das Spiel zu drehen, jedoch packte Bretten in dieser Phase in der Abwehr wieder besser zu und Torsteher Eitel zeichnete sich nach seiner Rückkehr von der Bank mit einigen guten Paraden aus. Vorne setze man Eickmeier am Kreis gut in Szene und dieser verwandelte heute mit 100%. So konnte man bis zur 52. Minute auf 24:20 wieder davonziehen und hielt auch in der von Hektik geprägten Schlussphase, mit roten Karten gegen Zeller und Catak, sowie einer roten Karte gegen einen TSG Spieler soweit dagegen, dass letztlich die Punkte in Bretten blieben.

Jetzt heißt es Kraft tanken in der spielfreien Zeit. Am 12.01 findet die Revanche gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim zuhause statt. Bis dahin sollten die Akkus wieder aufgeladen sein. Trainer Sandro Catak muss für die Rückrunde wohl oder übel etwas mehr rotieren und seinen Bankspielern etwas mehr Zeiten geben, denn der überragende 3. Platz zur Halbserie kann nur gehalten werden, wenn die ersten 6 auch mal während der Runde zum Schnaufen kommen.

Brettener Torschützen: Heiß 11/2, Eickmeier 8, Langjahr 4, Miler 3, Schwarz 2

Quelle: TV Bretten