Großsachsen nimmt sich eine Auszeit Zuviel TV Hochdorf-TVG Großsachsen 26:24 (15:11)

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TVG Großsachsen

Bereits vor dem Spiel war klar das sich der TVG gegen die Pfälzer keine Schwächephase erlauben darf. Die „Saasemer“ nahmen sich deren gleich zwei und das war eindeutig eine zuviel. In Durchgang eins blieb man 7 Minuten ohne Tor, vom 8:8 (20.) ging es bis zum 14:8 (27.) steil bergab. Schade, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte Großsachsen meist mit 1-2 Toren geführt und den Tabellendritten vor einige Aufgaben gestellt. Die Defensive war aggressiv und beweglich und hätte man seine Chancen besser verwertet…! Aber hätte, wäre, wenn, zählt im Handball alles nicht. Der TVH nutzte die Schwächephase und zog bis auf sechs Tore weg. Eine Auszeit stoppte die Angriffsflut und Großsachsen besinnte sich wieder auf seine Stärken. Bis zur Pausensirene verkürzte man auf 15:11. Großsachsen kam danach wieder deutlich besser aus der Kabine und verkürzte Tor um Tor. Beim 19:18 (39.) war man ganz nah dran schaffte aber nie das Remis. Es waren noch 20 Minuten zu spielen und das Derby steuerte auf seinen Höhepunkt zu. Großsachsen genehmigte sich nochmals eine sechs minütige Torflaute und so schien beim 25:19 (50.) alles entscheiden. Doch da erwachte der Kampfgeist des TVG. Schnell verkürzte man auf 25:22 (53.) und bekam den nächsten Nackenschlag. Kapitän Tobias Kohl erhielt eine fragwürdige Zweiminutenstrafe und Großsachsen war noch zu fünft. Die Abwehr hielt, aber im folgenden Angriff des TVH gab es wieder einiges zu diskutieren. Das tat dann TVG-Trainer Andrei Siniak auch ausgiebig auf dem Spielfeld und bekam ebenfalls eine 2 Minuten Strafe. Hochdorf konnte aber keinen nutzen aus der zahlenmäßigen Überlegenheit ziehen, im Gegenteil. Großsachsen erzielte zu viert zwei Tore und war 90 Sekunden vor dem Ende beim 25:24 wieder dick im Geschäft. Leider hatten die beiden Unparteiischen am Ende nicht mehr den Mut das angezeigte Zeitspiel auch zu pfeifen. Hochdorf leistete sich nach dem heben des Armes vier Abspiele und erzeugte nicht wirklich Druck auf die Deckung. Erst danach folgte ein Foul das schlussendlich Jonas Kupijai zur 26:24 Entscheidung nutze. Großsachsen ist der Erkenntnis reicher das man sich gegen ein Spitzenteam keine Auszeiten erlauben darf. Hochdorf zog beide male deutlich weg und Großsachsen verbrauchte bei der Aufholjagd einfach zuviel Kraft. Schade, denn dieses mal war in der Pfalz wirklich mehr drin. Weiter geht es am Samstag mit dem Heimspiel gegen die HSG Konstanz, eine Mannschaft die Großsachsen noch nie schlagen konnte, Zeit wäre es mal.

TVG Großsachsen; Peribonio, Fraefel; Zahn (5), Kohl (1), Masica (6), Zweigner (1), Jörres (3), Spilger (3), Gunst (1), Rybakov (1), F. Sauer (3/2), D. Sauer, Knierim, Gans, Reisig.

Quelle: TV Großsachsen