Die Junglöwen beziehen die erste Niederlage gegen die Junggallier

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SG Kronau/Östringen
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HBW Balingen/Weilstetten II  :  SG Kronau/Östringen II   31:27    (15:15)

 

Seit dem Aufstieg in die Dritte Liga-Süd gingen die Junglöwen am Sonntag das erste Mal in einer Auseinandersetzung mit dem HBW Balingen/Weilstetten II leer aus. In einer von beiden Seiten gut geführten Begegnung unterlagen die Gäste aus Baden am Ende 31:27, nachdem es bei Halbzeit noch 15:15 stand. Wenn man die bisherige Statistik zugrunde gelegt hätte, wäre in diesem Aufeinandertreffen eigentlich wieder ein Unentschieden an der Reihe gewesen, aber Sport richtet sich erfreulicherweise nicht an Statistiken aus.

Die Mannschaft von Trainer Klaus Gärtner trat bei den „Junggalliern von der Alb“ eindeutig mit dem jüngsten Kader der Runde an, nachdem die beiden erfahrensten Spieler, Michel Abt und David Ganshorn, nicht auflaufen konnten. Für sie rückten die A-Jugendlichen Adam Soos und André Ockert ins Team. Max Haider trug zum ersten Mal die Kapitänsbinde.

Trainer Gärtner war mit seinen Jungs denn auch zufrieden: „Meine Mannschaft hat sich gut auf dieses Spiel vorbereitet und wollte mit Spaß an die Partie herangehen, was sie in der ersten Hälfte auch getan hat. In der zweiten Hälfte ist es dann nicht mehr ganz gelungen, ich bin aber dennoch zufrieden mit der Leistung. Wir brauchen jetzt aus den restlichen Spielen noch zwei Siege und die werden wir uns holen.“

Vom Anpfiff weg gab es eine flotte Begegnung, in der zunächst die Gäste den Ton angaben und mit 0:2 in Führung gingen. Die Mannschaft von Trainer André Doster kämpfte aber sofort dagegen, denn sie stehen immer noch mit dem Rücken zur Wand. Das Perspektivteam des Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten lag vor der Partie nur einen Punkt von einem Abstiegsrang entfernt und musste zuhause unbedingt punkten. In den ersten zwanzig Minuten gelang es den Gelbhemden unter der Regie von Juniorennationalspieler Rico Keller selbst nach einem schnellen Ausgleich sofort wieder die Führung zu übernehmen. Leider konnten sich die Badener ab nie mehr als zwei Tore Differenz erarbeiten. Die Hausherren kämpften sich sofort heran oder glichen erneut aus. Zehn Minuten vor der Pause drehten die Junggallier zum ersten Mal die Partie und gingen selbst in Front. Aber es dauerte nur einige Angriffe bis die Gärtner Sieben die Nase abermals vorne hatte. Torhüter Lucas Bauer verhinderte mit guten Paraden, dass die Gastgeber wegziehen konnte. Nach dem Ausgleich durch Lukas Sauer bestimmten die Junglöwen für den Rest der ersten Halbzeit wieder das Geschehen und legten jeweils vor. Die Schwaben hatten aber mit Jonas Baumeister ebenfalls einen Könner zwischen den Pfosten, der mit guten Paraden dafür Sorge trug, dass beide Teams mit 15:15 in die Pause gingen.

Nach dem Wechsel verliefen die ersten zehn Minuten spiegelbildlich zum Beginn der Partie. Der HBW legte vor und die Gelbhemden zogen nach. Mit einem 0:3 Lauf glich die Spielgemeinschaft nicht nur aus, sondern durch Sauer und Keller wieder in Front. Die Gäste waren aber nicht in der Lage im folgenden Abschnitt eine doppelte Überzahl zur Resultatsverbesserung zu nutzen, sondern fingen sich ebenfalls eine Zeitstrafe ein. Die Junggallier konnten mit der Überzahl mehr anfangen, glichen aus und holten sich die Führung zurück. Es folgte der nächste Lauf der Gelbhemden, der mit einer 20:22 Führung endete. Die nächste Zeitstrafe, gegen Keller ausgesprochen, obwohl er das Vergehen nicht zu verantworten hatte, brachte eine Wende. Die Schwaben nutzten drei oder vier Unsicherheiten im System der Gäste und schraubten den Zwischenstand auf 26:22 und das zehn Minuten vor dem Ende. Trainer Gärtner versuchte zwar einige taktische Varianten, aber die Hausherren ließen sich den Vorsprung nicht mehr abjagen. Den Schlusspunkt setzte Rico Keller, der damit einen wichtigen Treffer markierte. Sein Tor zum Endstand von 31:27 bedeutete gleichzeitig, dass die Nordbadener den direkten Vergleich für sich entschieden, was eventuell in dieser Runde noch wichtig sein könnte.

 

Für den HBW spielten: Jona Baumeister, Mario Ruminsky – Julian Thomann, Manuel Frietsch (1), Timo Hildenbrand, Gregor Thomann (8/1), Tim Nothdurft (5), Fabian Wiederstein (7), Markus Dangers, Thorben Kirsch (4), Johannes Stumpf (1), Jan Remmlinger (3), Lukas Saueressig, Rene Zobel (2)

Für die SG spielten: Lucas Bauer, Marco Bitz – Maximilian Trost, Roy James, Adam Soos (1), Lukas Sauer (3), Maximilian Rolka (2), Max Haider (5), Leon Bolius (1), Marvin Gerdon (1), Nicolas Herrmann (6/5), André Ockert, Maximilian Schwarz (2), Rico Keller (6)