Die Junglöwen müssen in der JBLH weit reisen

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SG Kronau/Östringen
www.jung-löwen.de

In der Jugendbundesliga Gruppe Süd müssen die Junglöwen am Sonntag eine weite Reise nach Ismaning antreten. Die Gemeinde liegt sieben Kilometer nordöstlich von der bayrischen Landeshauptstadt München und 320 km vom Leistungszentrum der Junglöwen in Kronau entfernt. Es ist die weiteste Strecke, die die Truppe von Trainer André Bechtold zu den Pflichtspielen der Südgruppe zurücklegen muss. Das Spiel beginnt um 16.30 Uhr in der Sporthalle der Realschule Ismaning.

Für die Gelbhemden wird diese Aufgabe allerdings nicht sehr einfach, denn die Hausherren werden sicher alles daran setzen, der Spielgemeinschaft ein Bein zu stellen. Die Mannschaft von Trainer Jaroslav Rolka, der Vater des Junglöwen Maximilian, rangiert im Augenblick auf neunten Tabellenrang und hat noch Aussicht den wichtigen sechsten Platz zu erreichen. Bekanntlich haben die ersten Sechs am Ende der Runde die Qualifikation für die nächste Saison in der Tasche. Die Bayern streben also gerade zuhause doppelte Punktgewinne an.

In der Hinrunde dominierten die Badener über weite Strecken die Begegnung und setzten sich letztendlich mit 34:28 durch. Es gab jedoch auch Phasen, in denen der TSV zeigen konnte was in dem Team steckt. Vor allem die beiden Rückraumstrategen Benedikt Kellner und Manuel Riemschneider machten der Spielgemeinschaft zu schaffen. Kellner wird allerdings am Sonntag nicht dabei sein, da er verletzt ist. Überhaupt hat sich das Team von Trainer Rolka zurzeit immer wieder mit Verletzungspech herum zu plagen. Umso erstaunlicher sind die Leistungen, die die Bayern in den letzten Spielen abgerufen haben.

Die Junglöwen sind also gewarnt und dürfen diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gefordert wird in erster Linie erneut die Abwehr sein. Philipp Meyer integriert sich nach seiner langen Verletzungspause immer besser in die Sieben und ist gerade für die Deckung eine wichtige Verstärkung. Er funktioniert zusammen mit Kapitän Manuel Zeller gerade im Mittelblock von Spiel zu Spiel besser, so dass die gegnerischen Kreisläufer gut abgeschirmt sind. Trainer Bechtold hat durch die Mitwirkung von Philipp auch mehr Alternativen im Angriff. Die Gelbhemden werden mit voller Konzentration ans Werk gehen, denn sie möchten weiter im Kampf um den zweiten Tabellenplatz eine wichtige Rolle spielen.