U19 vor schwerer Auswärtshürde in Erlangen

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In der A-Jugend-Bundesliga hat die Meisterrunde begonnen und mit ihr werden die zu lösenden Aufgaben von Mal zu Mal kniffliger. So auch für die U19 der Rhein-Neckar Löwen, die am Sonntag auswärts beim HC Erlangen antreten muss (Anwurf 12:45 Uhr, Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, Erlangen).

Die Franken sind zwar mit einer Niederlage in die Meisterrunde gestartet (26:30 beim starken HSV Hamburg), allerdings blicken die Jungs von HCE-Trainer Andreas Slowik auf eine sehr erfolgreiche Vorrunde zurück, aus der sie Selbstvertrauen ziehen werden – zumal vor heimischem Publikum. Mit 14:4 Punkten ist der HCE souverän durch die Vorrunde spaziert und konnte sogar in Berlin dem amtierenden Meister über 45 Minuten lang ein Duell auf Augenhöhe liefern. Ein Fingerzeig.

Die Junglöwen sind also vorgewarnt und werden voller Konzentration am frühen Sonntagmorgen ins Fränkische aufbrechen. Denn Auswärtsspiele haben es speziell in der A-Jugend erfahrungsgemäß in sich. So auch am vergangenen Wochenende, als staffelübergreifend alle acht Heimmannschaften ihre Meisterrundenspiele gewannen und sogar vermeintliche Favoriten (wie z. B. der SC DHfK Leipzig oder der Bergische HC) in fremden Hallen den Kürzeren zogen.

Die nächsten Punkte einfahren

Doch die Löwen wären nicht die Löwen, wenn sie sich dieses Umstands nicht bewusst wären und leichtfertig in ein Spiel gingen. Denn die Trainer Daniel Haase und Tobias Knaus fordern von ihren Jungs stets den maximalen Fokus ein. „Wir sind erfolgreich in die Meisterrunde gestartet und wollen uns jetzt auch auswärts gut präsentieren und die nächsten Punkte einfahren“, lässt Chefcoach Haase keine Zweifel am Ziel seiner Mannschaft aufkommen. Dabei kann er auf den Matchplan der Vorsaison zurückgreifen, als sich beide Mannschaften im Viertelfinale gegenüberstanden und die Junglöwen nach zwei glatten Siegen ins Halbfinale einzogen. „Speziell auf der rechten Angriffsseite verfügt Erlangen über sehr gefährliche Spieler, sodass wir unsere Abwehr dort verstärken werden“, blickt Haase voraus.

Gleichzeitig wissen die Junglöwen um ihre eigene Stärke, ihr gnadenloses Tempospiel, mit dem sie den Rückzug und die Wechsel der Hausherren attackieren werden. 

Wenn es darum geht, ihre bislang makellose Saisonbilanz zu verteidigen, müssen die Gelbhemden auf ihren Regisseur Lennart Karrenbauer verzichten. Der Spielführer der Junglöwen erlitt beim Kantersieg gegen TuSEM Essen eine schwere Sprunggelenksverletzung und wird seiner Mannschaft etliche Woche fehlen. Ein schmerzlicher Verlust, der das Team noch enger zusammenrücken lässt: „Auf geht’s Löwen, kämpfen und siegen“ – für euren Kapitän!

Quelle: Kai Henninger – Pressesprecher der Junglöwen